Chenonceau
Das Schloss, das über dem Wasser steht. Früh morgens, vor den Bussen — allein auf der Brücke, die eigentlich ein Schloss ist.
Frankreich Individuell
Kultur-Reise · 6 Tage durch das Tal der Könige. Königsschlösser, Gartenkunst und Wein — eine gemächliche Reise zwischen Tours und Amboise, zu drei Schlössern, einem Winzer und einer Bibliothek, in der die Zeit 1789 stehengeblieben ist.
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300 Schlösser —
und eine Bibliothek, in der 1789 stehengeblieben ist.
Sechs Tage im Loire-Tal, an einem Fluss, der so langsam fließt, dass die Königinnen ihn als Straße benutzt haben.
Die Geschichte
Zwischen Tours und Amboise liegen über 300 Schlösser — manche berühmt wie Chenonceau, manche privat und versteckt hinter Eichentoren.
Der Loire-Fluss fließt so langsam, dass die Königinnen ihn als Straße benutzt haben. Im 16. Jahrhundert, als Paris gefährlich war, verlegte der Hof sein Leben an diesen Fluss — und baute Schlösser, die keine Festungen waren, sondern Träume aus Kalkstein. Wir besuchen drei davon in sechs Tagen, und jedes erzählt ein anderes Jahrhundert.
Das erste ist Chenonceau — das Schloss, das über dem Wasser steht. Diane de Poitiers hat es gebaut, Katharina von Medici hat es genommen, und heute steht es noch immer so da, als würde es auf eine Königin warten, die zurückkehrt. Wir gehen früh hin, vor den Bussen, und stehen allein auf der Brücke, die eigentlich ein Schloss ist.
Das zweite Schloss kennt kaum jemand. Es gehört einer Familie, die seit 1432 in demselben Ort lebt, und die kein Schild an die Straße gestellt hat. Wir kommen durch eine Eichentür, über eine Kiesallee, und der Graf empfängt uns selbst. Er führt uns durch eine Bibliothek, in der die Zeit 1789 stehengeblieben ist — die Bücher, die Briefe, die Staubkörner. Niemand hat etwas verändert, weil niemand es für nötig hielt.
Das dritte ist Villandry — nicht für das Schloss, sondern für die Gärten. Ein Renaissance-Garten, der in geometrischen Mustern angelegt ist, die wie Knoten aus Buchs aussehen. Wir stehen oben auf der Aussichtsterrasse und sehen ein Muster, das aus der Luft wie ein Teppich wirkt — und aus der Nähe wie ein Gedicht.
Dazwischen trinken wir Vouvray im Keller eines Winzers, dessen Familie seit dem 17. Jahrhundert an derselben Stelle anbaut. Die Reben stehen auf Tuffstein, der den Keller kühl hält, und der Wein schmeckt nach Apfel und nach Stein — und nach einem Fluss, der langsam vorbeifließt.
Drei Schlösser, drei Jahrhunderte
Eines, das jeder kennt. Eines, das kaum jemand kennt. Eines, das die Gärten der Renaissance noch einmal aufleben lässt.
Das Schloss, das über dem Wasser steht. Früh morgens, vor den Bussen — allein auf der Brücke, die eigentlich ein Schloss ist.
Kein Schild an der Straße. Eine Eichentür, eine Kiesallee, und ein Graf, der uns selbst durch seine Bibliothek führt — wo 1789 stehengeblieben ist.
Nicht das Schloss — die Gärten. Buchs in Knoten, Kohl in Ornamenten. Von der Terrasse sieht es aus wie ein Teppich, aus der Nähe wie ein Gedicht.
Vouvray, abends, im Keller eines Winzers,
dessen Familie seit dem 17. Jahrhundert an derselben Stelle anbaut.
Reben auf Tuffstein, der den Keller kühl hält. Wein, der nach Apfel und nach Stein schmeckt — und nach einem Fluss, der langsam vorbeifließt.
Tag für Tag
Eine gemächliche Reise — kein Tag überladen, jeder Tag mit Zeit für Verweilen, Wein und einen Spaziergang am Wasser.
Tag 1 — Tours
Altstadt, Place Plumereau, ein erstes Abendessen in einem Winstub — und ein Spaziergang durch Gassen, in denen noch immer Fachwerk steht.
Tag 2 — Chenonceau
Früh morgens, vor den Bussen. Allein auf der Brücke, die eigentlich ein Schloss ist. Nachmittags ein Picknick am Ufer der Cher.
Tag 3 — Vouvray
Bei einem Winzer, dessen Familie seit dem 17. Jahrhundert an derselben Stelle anbaut. Reben auf Tuffstein, Wein nach Apfel und Stein.
Tag 4 — Das versteckte Schloss
Kein Schild an der Straße. Eine Eichentür, eine Kiesallee, und eine Bibliothek, in der die Zeit 1789 stehengeblieben ist.
Tag 5 — Villandry
Ein Renaissance-Garten in geometrischen Mustern — wie ein Teppich von der Terrasse, wie ein Gedicht von unten.
Tag 6 — Amboise
Amboise, das Grab von Leonardo da Vinci, ein letzter Vouvray auf der Terrasse — und die Heimreise.
Was Reisende erzählen
Zwei Paare, die diese Reise gemacht haben — und die Stille des Tals mitgebracht.
Was die Reise umfasst
ab 1.890 € pro Person im Doppelzimmer
Schreibt uns
Nennt euren Zeitraum und eure Wünsche — wir antworten innerhalb von drei Werktagen mit einer ersten Skizze, die zu euch passt.
So läuft es: Ihr nennt Region, Zeitraum und was euch vorschwebt — wir prüfen, was geht und was sich lohnt, und schicken euch eine erste Skizze. Unverbindlich, bis der Plan steht.
Besonderheit der Loire: Der Besuch im versteckten Schloss ist eine Privatsache — wir können ihn nur für Gruppen bis vier Personen vereinbaren. Seid ihr mehr, schreiben wir einen anderen Plan.