Die Geschichte
17 000 Jahre in einer Woche
Das Périgord Noir ist nicht schwarz wegen der Nacht — sondern wegen der Trüffel, des Eichenholzes und der Erde, die nach Geschichte riecht.
Am ersten Morgen steigen wir hinab in Lascaux-IV. Nicht in die echte Höhle — die wurde 1963 für immer geschlossen, weil der Atem der Besucher die Wandmalereien zerstörte. Aber im Internationalen Zentrum für Höhlenkunst steht eine Rekonstruktion, die so exakt ist, dass der Kellermeister von Lascaux sie für gelungen erklärte. Wir stehen vor Stieren, die 17 000 Jahre alt sind, und sie sehen aus, als hätte jemand vor einer Woche das Licht gelöscht und die Farbe noch nicht trocknen lassen.
Am zweiten Tag wandern wir durch die Gärten von Eyrignac. Seit über 500 Jahren wird hier ein Garten gepflegt, in dem jedes Blatt seinen Platz hat — Schneeballbüsche in Kugeln, Hainbuchen in Wänden, Buchsbaum in Spiralen. Kein Blatt steht falsch. Nicht aus Strenge, sondern aus einer Überzeugung, die sich wie eine Meditation anfühlt. Der Graf de Marmande empfängt uns persönlich, wenn er nicht gerade den Rasen kontrolliert.
Dann die Höfe. Auf einer Trüffelplantage bei Sarlat vergräbt der Hund namens Noisette die Nase in der Erde und kommt mit einem schwarzen Knollen zurück, der nach Untergrund, nach Herbst und nach etwas schmeckt, das man nicht beschreiben kann — man muss es probieren. Der Trüffelzüchter erzählt, wie sein Großvater im Krieg Trüffel gegen Brot tauschte und wie heute ein Kilo schwarzes Périgord-Diamant bis zu 1200 Euro kostet. In Saint-Cyprien kosten wir Foie Gras, der auf dem Hof gemacht wurde — nicht aus der Fabrik, sondern aus Enten, die im Freien leben.
Am fünften Tag fahren wir mit dem Kahn die Dordogne hinab — von Vitrac bis Beynac. Links liegt das Schloss von Castelnaud, rechts das Schloss von Beynac, und zwischen ihnen liegt 900 Jahre Geschichte, die heute als Weinberge und Walnussplantagen dient. Wir essen Walnüsse direkt vom Baum, trinken Bergerac-Wein und schlafen in einem Gasthof, in dem die Stühle aus dem 17. Jahrhundert stammen. Eine Woche, die nach Erde schmeckt und nach Land.
Reiseablauf
Sieben Tage durch das schwarze Périgord
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I
Ankunft in Sarlat
Mittagessen auf dem mittelalterlichen Markt, erster Bummel durch die Gassen der Altstadt, Abendessen in einem Gasthof des 16. Jahrhunderts.
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II
Lascaux-IV & Höhle von Rouffignac
Vormittags die Höhle mit den originalgetreuen Kopien, nachmittags die Höhle von Rouffignac mit echten Gravierungen — per Bimmelbahn in den Berg hinein.
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III
Gärten von Eyrignac
Ein Tag im Garten — Führung durch den Grafen de Marmande, Picknick zwischen den Skulpturen aus Buchsbaum, Nachmittag im Schloss Marqueyssac.
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IV
Trüffelhof & Bauernhof
Vormittags Trüffelsuche mit Noisette, dem Lagotto Romagnolo, nachmittags Besuch einer Foie-Gras-Produktion und Walnussmühle in Saint-Cyprien.
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V
Kahnfahrt Dordogne
Von Vitrac bis Beynac — im traditionellen Kahn, mit Erklärungen zu den Schlössern und Weinbergen am Ufer. Abendessen auf einer Terrasse über dem Tal.
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VI
Beynac & Castelnaud
Besuch der beiden Schlösser, die 900 Jahre lang einander gegenüberstanden. Nachmittag in Domme, einem der schönsten Dörfer Frankreichs.
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VII
Rückreise
Letzter Markt in Sarlat, Käse, Wein und Walnüsse für zu Hause — und das Versprechen, dass das Périgord bleibt, wo es ist.
Eindrücke
Zwei Momente aus der Woche
Was zwischen den Tagen passiert — die kleinen Bilder, die man im Kopf behält.
In Zahlen
Was diese Reise ausmacht
Die Fakten — kurz und klar, ohne Verschnörkelung.
7
Tage im Périgord
17000
Jahre Höhlenkunst
4
Schlösser & Höfen besucht
2280 €
ab Person im Doppelzimmer
Im Périgord kommt die Zeit nicht zur Ruhe — sie beginnt von vorn.
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Wir antworten innerhalb von drei Werktagen — mit einer Skizze, die zu euch passt.
Was enthalten ist: sechs Übernachtungen in historischen Gasthöfen, alle Eintritte und Führungen, Trüffelsuche, Kahnfahrt, Mietwagen ab Sarlat. Nicht enthalten: An- und Abreise, persönliche Einkäufe, Mittag- und Abendessen außerhalb des Programms.
Beste Reisezeit: April bis Oktober. Trüffelsaison von Dezember bis Februar — fragt uns nach einer Wintervariante.
Reisegröße: zwei bis sechs Personen. Keine Gruppen, kein Bus — nur ihr und das Périgord.